Pflanzen und Tiere

Pflanzenwachstum

Die Wälder des Drents-Friese Wold sind zum gröβten Teil angelegt worden und bestehen zu 70 bis 80% aus Nadelholz. An nährstoffarmen Stellen wie dem Berkenheuvel und dem Gebiet nördlich der   Kale Duinen, kommen auf groβen Flächen Föhren und Krähenbeerenwälder vor. Vor allem die groβen Flächen mit Krähenbeere sind etwas Besonderes. An den nährstoffreicheren Standorten kann bei natürlicher Entwicklung ein Eichen-Buchenwald entstehen, der einen groβen Naturwert hat.

Tiere

Aus den verschiedenartigen Landschaftstypen und dem dazugehörenden Pflanzenwachstum, ergibt sich eine abwechslungsreiche Tierwelt. Vor allem bei den Vögeln ist das zu sehen. Dicht beieinander werden Waldvögel, Wiesenvögel und Sumpfvögel angetroffen. Es hat in den vergangenen zwanzig Jahren Inventarisierungen gegeben, wodurch ein gutes Bild über die vorkommenden Vögel in diesem Gebiet besteht. Vor allem Heide,  Moorseen, Flugsandgebiete und gut entwickelte Wälder erweisen sich als wichtige Vogelbiotope.

Säugetiere in allen Arten und Gröβen

Von den allgemeinen Säugetierarten kommen die meisten wie Reh, Hase, Kaninchen, Igel und Eichhörnchen auch im Nationalpark vor. Von den kleinen Säugetieren sind vor allem die Mäuse als Nahrung für z. B. den Fuchs und Raubvögel wichtig. Ein besonderer Bewohner ist der sehr seltene Baummarder und auch der Dachs. Dieser ziemlich groβe Marder liebt ruhige, gut entwickelte Laubwälder. Zwei andere Raubtiere, die öfter gesehen werden können, sind der Hermelin und der Iltis.

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